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Wachstumsboom für die deutsche Wirtschaft

In einer Anfang September von der EU-Kommission veröffentlichten Wachstumsprognose wird der deutschen Wirtschaft 2010 ein sagenhaftes Wachstum um mehr als 3% prognostiziert. Der Wert entspricht dem dreifachen der ursprünglichen Wachstumsprognose vom Mai dieses
Jahres. Der EU-Kommission machen hingegen Spanien, Griechenland und Irland weiterhin Sorgen.

Laut der Europäischen Kommission könnte die Wirtschaft in Deutschland in 2010 um gesamt 3,4 % steigen. Wachstumsprognosen die die EU-Kommission im Mai dieses Jahres angefertigt hatten sprachen von nur 1,2 %. Die Wachstumsprognose wurde in ganz Europa nach oben korrigiert, so kommt Polen ebenfalls auf 3,4 % Wachstum.

Im Europäischen Durchschnitt wird die Wirtschaft laut der Prognose um 1,7% steigen. Die Europäischen „Problemfälle“ wie Spanien und Griechenland können sich jedoch noch nicht aus der Rezession retten.

In Spanien wird ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,3 % erwartet, Griechenland sowie Irland sind nach aktuellem Stand nicht prognostizierbar. Laut OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) könnte das Wachstum jedoch nur vorübergehend sein, so ist der CLI zum zweitem mal in folge gesunken. Im Vormonat betrug der CLI 103,2 Punkte und ist nun auf 103,1 Punkte gesunken, weshalb eher von einem moderaten Wachstum um ca. 1% in den nächsten Jahren wahrscheinlich wirkt.



Trotz der sehr guten Prognose für Deutschland und Polen ist die EU weiter skeptisch, die Wirtschaftskrise ist noch nicht endgültig überstanden, jedoch lässt der positive Trend Platz für Hoffnungen auf ein baldiges Ende. Zu vermuten bleibt weiterhin ob die ca. 3 % Wachstum des Bruttoinlandsproduktes bei den deutschen Arbeitnehmern ankommen, da viele Firmen noch durch die Wirtschaftskrise bedingte Schulden haben oder ihre Geldreserven (für entsprechende spätere Krisen) erst wieder füllen müssen. Klar ist jedoch das die Unternehmen ihre Entscheidung über Lohnerhöhungen demnächst, in Zusammenarbeit mit ihrem Steuerbüro, treffen werden.

Zu Erklärung: Der CLI ist ein so genannter Frühindikator und wird aus verschiedenen Komponenten bzw. Konjunkturindikatoren wie der Käuferstimmung oder den Inflationsraten errechnet. Der CLI wird jeweils monatlich von der OCED je Land und für die komplette Eurozone erstellt. Ziel des CLI ist es konjunkturelle Wendepunkte zu ermitteln.

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