Geschrieben von: Administrator Freitag, den 25. November 2011 um 12:13 Uhr
Ein äußerst turbulenter Sommer an den internationalen Finanzmärkten hat sich auch drastisch auf die Börsen ausgewirkt. Verunsicherte Anleger flüchteten sich scharenweise in die so genannten sicheren Anlagen wie Gold, Silber oder Immobilien und versuchten ihr Bestes, um nicht von den drastischen Kursausschlägen betroffen zu sein, die in diesem Sommer keine Seltenheit darstellten. Dabei reagieren die Anleger ganz typisch für eine Krisensituation. Dass sie ihr Geld in Sicherheit wissen möchten, kann ihnen wirklich niemand verübeln. Risikoreduzierung ist weltweit bei Investoren derzeit das Wort der Stunde.
Für eine erfolgreiche Risikoreduzierung muss der Anleger jedoch erst einmal die richtige Strategie finden. Dass so etwas auch zu ruhigen Zeiten an den Märkten nicht gerade einfach ist, das weiß auch der CEO beim Wealth Management der UBS, Jürg Zeltner: „Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl und Produktvarianten. Gleichzeitig müssen Investitions- und Anlageentscheidungen immer schneller und zeitgleich zu den jeweiligen Marktzeiten getroffen werden, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Verkettung von Informationen, Ereignissen und Märkten.“ Doch in Krisenzeiten wird dies noch zu einem weitaus kniffligeren Problem.
Zu empfehlen sind daher gewissen Strategie Zertifikate. Sie gewährleisten eine möglichst geringe Volatilität und sorgen dafür, dass somit das Risiko relativ weit unten gehalten wird. Volatilität ist eine gute Einheit, um Risiko allgemein zu messen. Dabei gilt ganz einfach, gehen die Aktienkurse in den Keller, steigt die Volatilität, mit anderen Worten die Schwankungsbreite eines Index oder einer Aktie. Erholt sich der Markt, sinkt diese meist automatisch. Damit eine geringe Volatilität auch bei deutschen Standardaktien funktionieren kann, hat man an der Deutschen Börse einen speziellen Index konzipiert. Dieser hat weniger Indexmitglieder als der Dax, basiert jedoch auf diesem. Sein Name ist Daxplus Minimum Variance, er besticht durch eine andere Gewichtung und sein Ziel ist es, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Damit ist er die richtige Wahl für alle Anleger, die ein hohes Risiko gerne scheuen. Obwohl es bei Investoren vereinzelt ja auch das genaue Gegenteil gibt. Je risikoreicher eine Anlage desto besser. So kann die Devise nämlich auch lauten.