Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 16. Dezember 2010 um 12:10 Uhr
Fakt ist, dass nicht jeder Mensch in unserem Land krankenversichert ist. Dabei würde man ja denken, dass dies kein Problem darstellen sollte. Hat man eine fixe Anstellung, so übernimmt der Arbeitgeber eigentlich alle Versicherungsbeiträge und Steuerabgaben. Ist man sozial bedürftig, wird dies in der Regel auch vom Staat bezahlt. Doch dennoch ist es so, dass es in vielen Situationen nicht so ist, dass der Staat oder der Arbeitgeber für die Krankenversicherung aufkommt. Ein Beispiel hierfür sind freischaffende Arbeiter, die sich gerade noch über Wasser halten können oder Selbstständige.
Natürlich kann man sich sagen, dass man erst krank werden muss, um eine Krankenversicherung überhaupt in Anspruch zu nehmen und wegen einer Erkältung wird man nicht gleich zum Arzt laufen. Doch so ein Arztbesuch beim Hausarzt kostet auch nicht die Welt. Richtig teuer und eigentlich schon für den Normalsterblichen unbezahlbar wird es dann, wenn man eine ernsthaftere Krankheit hat, die behandelt werden muss oder gar eine physische Verletzung, wie zum Beispiel ein Beinbruch.
Im Ernstfall steht man dann nämlich ohne Versicherung dar und allein die Korrektur eines Bruchs und der Gipsverband kostet schon so viel, dass es sich die meisten Menschen gar nicht leisten könnten. Eine Krankenversicherung sollte deshalb die oberste Priorität darstellen und immer so schnell wie möglich abgeschlossen werden, unabhängig davon wie die finanziellen Verhältnisse aussehen.
Ohne Krankenversicherung wird es in jedem Fall haarig und wenn man dann eine 50.000 Euro Rechnung zugestellt bekommt, weil man ins Krankenhaus musste, dann ist das ganze gar nicht mehr so lustig.
Dabei ist es natürlich auch wichtig, dass die Versicherung auch bezahlbar bleibt. Eine Private Krankenversicherung ist nicht günstig und je nachdem wie viel man verdient, muss man auch entsprechend viel bezahlen. Mit einem Mindesteinkommen unter der Geringfügigkeitsgrenze belaufen sich die monatlichen Kosten oft auch schon auf 50-100 Euro, was schon fast ein Drittel der Einnahmen aus geringfügiger Arbeit ausmachen kann.
Hier empfiehlt sich ein Versicherungsvergleich im Internet und in jedem Fall sollte man bei seiner Krankenkasse auch nach Sonderkonditionen nachfragen, wenn man sehr wenig oder gar nichts verdient.