Finanzthemen- BlogWelt der Finanzen



Frühe Altersvorsorge immer ratsam

Wer im Alter eine angemessene Rente erhalten möchte, der sollte sich nicht allein auf die staatliche Rente verlassen, sondern bereits heute auf seine eigene Altersvorsorge setzen. Je früher mit der Planung und Umsetzung einer Strategie zur Altersvorsorge beginnt, je mehr hat man im Alter raus.

Fest steht, dass junge Leute mehr Steuern für ihre spätere Rente aufbringen müssen. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass jüngere Leute mehr vorsorgen müssen als ältere. Ein kleines Beispiel soll dies hier einmal verdeutlichen.

Wer im Jahr 2010 in Rente geht, dem steht ein lebenslanger steuerfreier Freibetrag für die Rente von 40 Prozent zu. Wer hingegen erst im Jahr 2020 in Rente geht, dessen Freibetrag fällt bereits auf 20 Prozent. Wer erst im oder nach dem Jahr 2040 in Rente gehen kann bekommt keinen Freibetrag mehr, muss also die Rente voll versteuern.


Daher ist es vor allem für junge Personen sehr wichtig, schon jetzt mit der Altersvorsorge zu beginnen. Wie aber sollte eine Altersvorsorge aussehen und sollte sie per Einmalanlage oder als Sparplan erfolgen?

Wer eine möglichst hohe garantierte Rente nach seinem Erwerbsleben haben möchte, sollte als normaler Arbeitnehmer in die Riester-Rente investieren. Diese verspricht eine hohe Rendite bei starker staatlicher Förderung. Aber auch Firmen- und Rürup-Renten sind hier zu nennen, da diese den gleichen Effekt erzielen.

Wer mehr Rendite möchte, kann sich in Fondssparplänen versuchen, sollte dabei aber nicht das erhöhte Risiko aus den Augen verlieren. Der Vorteil der Riester-Verträge liegt in der staatlichen Förderung. Rentenzahlungen aus Betriebsrenten sind hingegen komplett steuerpflichtig. Betriebsrenten rechnen sich daher nur, wenn der Arbeitgeber diese mitfinanziert. Die Rürup-Rente ist die einzige Möglichkeit der staatlichen Förderung und gilt daher hier als alternative zur Riester-Rente, die für Selbstständige nicht in Frage kommt.

FUVIAZRFEB09F