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Wie funktioniert Entgeltoptimierung?

Die so genannte Entgeltoptimierung kann sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer nach Aussage der Anbieter dieses Firmenkonzepts finanzielle Vorteile bieten. Dabei soll zunächst das Arbeitsentgelt verringert, die finanziellen Einbußen des Arbeitnehmers jedoch durch Boni und andere Vorteile für den Arbeitnehmer wieder ausgeglichen werden.

Grundlagen der Entgeltoptimierung
Bei der Entgeltoptimierung wird davon ausgegangen, dass bei einer herkömmlichen Lohnzahlung ein Arbeitnehmer durch Steuern, Lohnnebenkosten und weitere Abgaben an den Staat einen großen Anteil seines Einkommens wieder abgeben muss und nicht für seine Zwecke nutzen kann. Damit sinkt die Zufriedenheit des Mitarbeiters und im gleichen Maße auch die Produktivität der Arbeitnehmer. Dies wiederum schadet dem Arbeitgeber, da die Arbeitszeit nicht so effizient genutzt werden kann, wie es eigentlich möglich sein sollte. Gleichzeitig zahlt auch der Arbeitgeber ebenfalls hohe Lohnnebenkosten und Personalabgaben und verringert so seine Möglichkeiten für Investitionen.

Was bringt eine Entgeltoptimierung?
Durch die Entgeltoptimierung können sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber profitieren. Zunächst verzichtet der Arbeitnehmer zwar auf einen Teil seines Lohnes. Jedoch werden damit auch die Lohnnebenkosten, Abgaben und Steuern reduziert und das Nettoeinkommen wird in Relation zum Bruttoeinkommen größer. Da der Arbeitnehmer trotzdem zunächst über weniger Einkommen verfügen kann, werden ihm im selben Zuge verschiedene, seiner Lebenssituation angepasste betriebliche Vergünstigungen (wie zum Beispiel Wertebons für das Essen in der Kantine oder Einkaufgutscheine und andere Sachbezüge, betriebliche Einrichtungen zur Gesundheitsförderung, Zuschüsse zu den Kindergartenbeiträgen bei Familien, Ausgabe von Firmenhandys und Kostenübernahme, Fahrtenzuschüsse oder eine betriebliche Krankenversicherung und Rabatte beim Kauf der eigenen Produkte) angeboten. Der Arbeitgeber spart Lohnnebenkosten ein und kann dieses Geld so wieder investieren.
So entsteht eine Win-Win Situation für Arbeitnehmer und- geber.

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