Geschrieben von: Administrator Montag, den 14. Februar 2011 um 20:14 Uhr
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte nicht erst abgeschlossen werden, wenn man mitten im Berufsleben steht. Auch für junge Leute, die gerade die ersten Schritte in das Berufsleben machen, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll. Eigentlich ist die Berufsunfähigkeitsversicherung gerade für junge Leute wichtig, denn eine Rente aus der staatlichen Rentenversicherung bekommt man erst dann, wenn mindestens 60 Monatsbeiträge in die Rentenkasse eingezahlt wurden. Vorher hat ein Versicherungsnehmer keinerlei Anspruch auf Leistungen aus der Rentenkasse. Selbst wenn dieser Mindestzeitraum vorbei ist, sind die Leistungen aus der Rentenversicherung so gering, dass man davon nicht leben kann.
Dass gleiche gilt für Leistungen aus einer betrieblichen Altersvorsorge. Gerade Berufsanfänger haben auch hier kaum Chancen auf eine ausreichende Lebensgrundlage, wenn sie berufsunfähig werden. Das heißt mit anderen Worten, dass gerade junge Menschen in einem Notfall ohne nennenswerte Versorgung da stehen.
Versicherungsnehmer zu Beginn der Berufsunfähigkeitsversicherung sind, desto geringer fallen die Beiträge aus. Wenn erst gesundheitliche Probleme vorliegen, gibt es die Berufsunfähigkeitsversicherung meistens nur noch mit gewissen Einschränkungen. Als junger Mensch hat man diese Einschränkungen in der Regel noch nicht. Schon deshalb ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll, wenn man gerade mit dem Berufsleben beginnt. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass die Beiträge niedriger sind, je jünger der Versicherungsnehmer ist.
In Deutschland scheiden jedes Jahr rund 250. 000 Menschen aus dem Berufsleben aus, weil sie gesundheitlich nicht mehr in der Lage sind, ihren Beruf auszuüben. Je jünger die Menschen sind, desto geringer fallen auch die Finanzen aus der Rentenversicherung aus. In vielen Fällen reicht die Summe aus der staatlichen Berufsunfähigkeitsrente nicht einmal aus, um die laufenden Kosten zu decken. Das Ergebnis sind oft finanzielle Probleme, die bis zum sozialen Abstieg gehen können.
Während sich bei der gesetzlichen Rentenversicherung die Höhe der Leistungen nach der Dauer und Höhe der bisher eingezahlten Rentenbeiträge richtet, liegt sie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung allein daran, was bei Vertragsabschluss ausgehandelt wurde.